Ob Minibackofen oder Multikocher die bessere Wahl ist, hängt vor allem davon ab, was Sie täglich kochen – und wie viel Platz Ihre Küche hergibt. Wer backen, grillen und überbacken möchte, ist mit einem Minibackofen besser bedient; wer hauptsächlich Suppen, Eintöpfe und Reisgerichte zubereitet, profitiert eher vom Multikocher.
Beide Geräte sind kompakt, stromsparend und ideal für kleine Küchen, Studentenwohnungen oder als Ergänzung zur Hauptküche. Die Entscheidung fällt jedoch leichter, wenn man die konkreten Unterschiede kennt.
Was kann ein Minibackofen – und was nicht?
Ein Minibackofen funktioniert wie ein klassischer Backofen, nur in kleinerem Maßstab. Er backt, grillt, toastet und hält warm – je nach Modell auch mit Heißluft oder Drehspieß. Modelle ab 35 Liter eignen sich für eine bis drei Personen, während ein 60-Liter-Minibackofen mit Drehspieß sogar für größere Gerichte reicht.
Die Stärken des Minibackofens liegen klar beim trockenen Garen: Pizza, Aufläufe, Hähnchen, Quiche, Brot und Gebäck gelingen damit hervorragend. Was er nicht kann: kochen im herkömmlichen Sinne. Suppen, Nudeln oder Eintöpfe im Topf lassen sich im Backofen nicht zubereiten.
Hochwertige Modelle wie die von bakeVIA Minibacköfen sind vollständig emailliert – das macht die Reinigung nach dem Backen deutlich einfacher. Doppelverglaste Türen mit Low-E-Beschichtung reduzieren außerdem die Wärmeabstrahlung nach außen und schonen den Stromverbrauch.
Was leistet ein Multikocher im Vergleich?
Ein Multikocher – oft auch als elektrischer Schnellkochtopf oder All-in-one-Kocher bezeichnet – deckt Kochtechniken wie Dämpfen, Schmoren, Druckgaren, Reiskochen und teilweise auch Joghurt bereiten ab. Er arbeitet mit geschlossenem Deckel und feuchter Hitze, was ihn ideal für Getreide, Hülsenfrüchte, Suppen und Eintöpfe macht.
Gebacken oder gegrillt wird im Multikocher hingegen nicht – zumindest nicht mit zufriedenstellenden Ergebnissen. Wer abwechslungsreich kochen möchte und dabei auch mal ein Brot oder eine Pizza zubereiten will, stößt mit dem Multikocher schnell an Grenzen.
Welches Gerät passt zu welchem Lebensstil?
Die Antwort lässt sich an wenigen Alltagsfragen festmachen: Was kochen Sie am häufigsten? Wie groß ist Ihre Küche? Und wollen Sie backen oder eher schmoren?
- Minibackofen: Ideal für alle, die backen, grillen, toasten und überbacken möchten. Auch als Zweitgerät neben einer Kochplatte sinnvoll.
- Multikocher: Ideal für alle, die täglich Reis, Suppen, Hülsenfrüchte und Schmorgerichte zubereiten – ohne viel Aufsicht.
- Kombination: Wer wirklich flexibel sein möchte, kombiniert einen Minibackofen mit einer kompakten Kochplatte – das deckt nahezu alle Kochtechniken ab.
Minibackofen oder Multikocher: direkter Vergleich
| Kriterium | Minibackofen | Multikocher |
|---|---|---|
| Backen & Grillen | ✅ Ja | ❌ Nein |
| Suppen & Eintöpfe | ❌ Nein | ✅ Ja |
| Reiskochen | ❌ Nein | ✅ Ja |
| Pizza & Aufläufe | ✅ Ja | ❌ Nein |
| Dämpfen | ⚠️ Begrenzt | ✅ Ja |
| Joghurt zubereiten | ⚠️ Je nach Modell | ✅ Ja |
| Reinigung | Einfach (emailliert) | Einfach (herausnehmbar) |
| Platzbedarf (Breite) | ab ca. 40 cm | ab ca. 30 cm |
| Leistungsaufnahme | 900–2000 W | 600–1200 W |
| Kombinierbar mit Kochplatte | ✅ Sehr sinnvoll | ⚠️ Weniger nötig |
Kann ein Minibackofen den Multikocher ersetzen?
Nein – und das ist keine Schwäche, sondern eine klare Spezialisierung. Ein Minibackofen ersetzt keinen Multikocher, weil er grundsätzlich anders arbeitet: trockene Strahlungshitze statt feuchtem Druckgaren. Umgekehrt gilt dasselbe: Ein Multikocher kann keine Pizza backen oder ein Hähnchen knusprig grillen.
Wer eine vollständige Küche im Kleinen aufbauen möchte, kombiniert deshalb am besten einen Minibackofen mit einer Kochplatte. Damit lassen sich nahezu alle Gerichte zubereiten – vom Frühstücksei bis zur gebackenen Tarte.
Welche Kapazität brauche ich beim Minibackofen?
Die Liter-Angabe entscheidet darüber, was ins Gerät passt. Als Faustregel gilt: 25 Liter für eine Person und Toast/Snacks, 35 bis 45 Liter für ein bis zwei Personen und vollständige Mahlzeiten, 60 Liter für größere Gerichte oder den gelegentlichen Einsatz als Zweitofen.
- 25 L: Toasten, Aufwärmen, kleine Snacks – bakeVIA Minibackofen 25 L
- 35 L: Alltagskochen für 1–2 Personen – bakeVIA Minibackofen 35 L
- 45 L: Größere Portionen, Aufläufe, Brote – bakeVIA Minibackofen 45 L
- 60 L mit Drehspieß: Hähnchen, große Backformen, Familiengerichte
Worauf sollte ich beim Kauf noch achten?
Neben der Kapazität spielen Sicherheit und Reinigung eine wichtige Rolle. Eine doppelt verglaste Tür mit Low-E-Beschichtung hält die Außenfläche kühler – besonders relevant in kleinen Räumen oder wenn Kinder in der Nähe sind. Ein vollständig emailliertes Innengehäuse lässt sich nach dem Backen ohne großen Aufwand abwischen.
Achten Sie außerdem auf CE-Zertifizierung und Garantiebedingungen. bakeVIA bietet auf seine Minibacköfen zwei Jahre Garantie, was bei kompakten Küchengeräten nicht selbstverständlich ist.
Fazit: Minibackofen oder Multikocher?
Wer backt, grillt und überbackt, wählt den Minibackofen. Wer kocht, dämpft und schmort, wählt den Multikocher. Wer beides will, kombiniert einen Minibackofen mit einer Kochplatte – das ist in den meisten kleinen Küchen die flexibelste und platzsparendste Lösung.
bakeVIA führt verschiedene Minibacköfen von 25 bis 60 Liter, die Sie direkt im Sortiment der bakeVIA Minibacköfen vergleichen können. Die Modelle werden von bakeVIA selbst vertrieben – eine kurze Übersicht der Unterschiede finden Sie in der Tabelle weiter oben.
