Warum riecht ein neuer Backofen beim ersten Mal?
Ein neuer Backofen riecht durch Produktionsrückstände: Schutzlacke, Öle und Kleberreste auf dem Heizelement und den Innenwänden verbrennen bei der ersten Erhitzung. Das ist kein Defekt, sondern ein normaler Fertigungsprozess. Der Geruch verschwindet nach ein oder zwei Einbrennzyklen vollständig.
Beim bakeVIA Mini-Ofen spielt auch die emaillierte Innenseite eine Rolle: Das Email härtet erst bei hoher Temperatur vollständig aus. Das erklärt, warum der Geruch beim ersten Mal intensiver ist als danach.
Neuer Backofen riecht: Was soll ich tun?
Führen Sie die folgenden Schritte vor dem ersten Gebrauch zum Garen durch. So verhindern Sie, dass der Geruch ins Essen übergeht.
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Verpackungsmaterial vollständig entfernen
Entfernen Sie alle Folien, Kartonagen und Schutzaufkleber aus dem Innenraum. Überprüfen Sie auch den Rost, das Backblech und den Drehspieß. Vergessene Folie schmilzt und verursacht einen viel stechenden, chemischen Geruch. -
Innenraum trocken abwischen
Wischen Sie die Innenwände, den Boden und die Glastür mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch ab. Verwenden Sie kein Reinigungsmittel – es hinterlässt selbst Rückstände, die dann verbrennen. -
Leeren Ofen 30 Minuten bei 220 °C aufheizen
Stellen Sie den Ofen auf Ober-/Unterhitze (nicht Umluft, damit Rauch nicht zusätzlich verteilt wird), wählen Sie 220 °C und lassen Sie ihn 30 Minuten leer laufen. Sorgen Sie für gute Belüftung: Öffnen Sie ein Fenster oder schalten Sie die Dunstabzugshaube ein. Lassen Sie den Ofen danach mit leicht geöffneter Tür vollständig abkühlen.
Bei hartnäckigem Geruch oder einem Ofen mit Drehspieß (bei dem auch der Spießmechanismus eine eigene Beschichtung hat) können Sie den Zyklus einmalig wiederholen. Nach dem zweiten Durchgang ist der Geruch in nahezu allen Fällen verschwunden.
Ist der Geruch eines neuen Backofens gefährlich?
Nein, der Geruch eines neuen Backofens ist nicht gefährlich, aber unangenehm. Die freigesetzten Stoffe sind Fertigungslacke und Schutzöle, die bei hoher Temperatur abbrennen. In gut belüfteten Räumen sind sie nicht gesundheitsschädlich. Sorgen Sie beim Einbrennen stets für frische Luft und lassen Sie den Ofen während des ersten Aufheizvorgangs niemals unbeaufsichtigt.
Nehmen Sie auch nach mehreren Zyklen noch einen Plastik- oder Chemiegestank wahr, prüfen Sie, ob doch noch Verpackungsmaterial im Ofen verblieben ist – das ist bei weitem die häufigste Ursache.
Praktische Tipps für danach
- Erstes Gericht: Backen Sie etwas Neutrales, z. B. ein Stück Brot oder eine leere ofenfeste Form mit etwas Wasser. So stellen Sie sicher, dass kein Restgeruch ins Essen gelangt.
- Temperatur: Verwenden Sie 200–220 °C für den Einbrennzyklus. Niedriger ist weniger effektiv; höher als 230 °C ist zum Abbrennen von Rückständen nicht notwendig.
- Umluft beim Einbrennen: Besser vermeiden. Umluft verteilt Rauch schneller im Raum. Nach dem Einbrennen können Sie Umluft normal verwenden.
- Reinigung nach dem Einbrennen: Lassen Sie den Ofen abkühlen und wischen Sie die Innenwände noch einmal mit einem feuchten Tuch ab. So entfernen Sie letzte Aschereste der abgebrannten Beschichtung.
Welchen bakeVIA Mini-Ofen wählen Sie?
Das Einbrennverfahren ist für alle Modelle gleich. Ob Sie einen kompakten platzsparenden Ofen oder einen größeren mit Drehspieß wählen – die oben genannten Schritte gelten immer. bakeVIA verkauft eine Reihe von Mini-Öfen von 25 bis 60 Liter. Eine praktische Übersicht finden Sie auf der Mini-Öfen-Seite. Möchten Sie direkt ein bestimmtes Modell ansehen, gibt der bakeVIA Mini-Ofen 60 L mit Drehspieß einen guten Eindruck vom größeren Sortiment.
